Eröffnung:
Sonntag, 9 März '25, 11:15 Uhr Rockenhofkirche HH - Volksdorf
Ausstellungsdauer: 9.3 – 4.5.25 Öffnungszeiten: Mi & Sa 10 – 12 Uhr;
Zusätzlich:
Fr. 14.3. 19 Uhr, Rockenhof: musikalische Interpretation
durch Martin Hamborg (Saxophon) & Dr. Clemens Kühn (Klavier),
vor ausgewählten Bildern.
Motto:
Aus Ton entstehen Töpfe,
aber das Leere in ihnen wirkt das Wesen des Topfes.
Mauern mit Fenstern und Türen bilden das Haus,
aber das Leere in ihnen erwirkt das Wesen des Hauses.
(Lao Tse)
Unter diesem Titel eröffnet der Volksdorfer Maler Günter Pietsch, am
Sonntag, dem 9. März 2025, in der Rockenhofkirche, im Rahmen eines
Gottesdienstes, seine Ausstellung.
Mit dem Thema „Zwischenräume“ begibt sich der Maler auf die Suche
nach Bildideen, in denen Natürliches/Reales mit Übernatürlichem
/Imaginiertem zusammen erscheint. Die Kunstgeschichte, und dort
besonders bei mythologischen oder religiösen Themen ist voller
Versuche, Imaginiertes wirklichkeitsgetreu darzustellen.
Aber es ist nicht die Absicht des Malers G. Pietsch, die Auffassung der
Klassiker zu wiederholen oder neu zu beleben.
Er möchte eher wie die Surrealisten arbeiten, die den Malprozess als
Inspirationquelle verwendeten und planlos, ohne Bildidee zu arbeiten
begannen.
Das funktioniert, wenn man eine bewusst bedeutungsoffen angelegte
Struktur des Malprozesses herstellt, die nicht schon von vornhinein in
abbildliche, vorgedachte Ordnungen mündet: die Malfläche muss
spontan und spielerisch, beidhändig, auf nassen und/oder öligen
Untergründen bearbeitet werden, Zufallsspuren müssen zugelassen
werden.
In einem zweiten Schritt spielen Assoziationen eine grosse Rolle, reale,
gegenständliche Versatzstücke tauchen auf. Die Kreativität wird
herausgefordert, gilt es doch, die angelegte Struktur des
Malprozesses so auszubalancieren, dass in einem Bild gleichzeitig
dem Wirklichkeitssinn wie dem Möglichkeitssinn Raum gegeben wird.
Das verrätselt wirkende Ergebnis soll den Betrachter neugierig
machen länger hinzuschauen, seine Wahrnehmung zu verlangsamen,
neu zu ordnen, neu zu deuten. –
Die Ausstellung ist vom 9. März 25 bis 4. Mai 25 zu besichtigen;
O&ffnungszeiten: Mi. und Sa. von 10 – 12 Uhr;
und nach Vereinbarung mit G. Pietsch (0171 625 8841)
Eine originelle Art Zwischenräume zu erkunden, findet eine Woche
später, in einer empfehlenswerten Veranstaltung statt:
Dort werden zwei Musiker, Martin Hamborg (Saxophon) und Dr.
Clemens Kühn (Klavier), vor ausgewählten Bildern der Ausstellung
improvisieren.
14. März 2025 , 19 Uhr, in der Rockenhofkirche
Hier ein erster Zusammenschnitt des Eröffnungs-Gottesdienstes mit den Reden,
sowie der musikalischen Interpretationen von Martin Hamborg und Dr. Clemens Kühn.
Die vollständigen Reden und der komplette musikalische Abend,
werden zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls hier zu finden sein.